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The Fjords gibt Bau der vollelektrischen Personenfähre „Future of the Fjords“ bekannt

Der norwegische Fährbetreiber The Fjords hat den Bau eines ausschließlich elektrisch betriebenen Schwesterschiffs für sein dieselelektrisches Plug-in-Hybridmodell „Vision of the Fjords“ bestätigt. Die neue Fähre soll im April 2018 vom Stapel laufen.

Die 42 Meter lange „Future of the Fjords“ wird derzeit von der Werft Brødrene Aa gebaut und besteht aus Carbon. Das an einen Gebirgspfad erinnernde Design und die umweltfreundliche Bauweise der „Vision of the Fjords“, deren Rumpf Kielwasserentwicklung und Küstenerosion reduziert, bleiben erhalten. Bis zu 400 Passagiere werden den Panoramablick über die westnorwegischen Fjorde genießen können.

„Unter der Haut dieses neuen Schiffs steckt eine außergewöhnliche Kreatur“, so Rolf Sandvik, CEO von The Fjords. „Die ‚Vision of the Fjords‘ schaltet bei der Einfahrt in den Nærøyfjord, der in der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO verzeichnet ist, von Diesel- auf Elektrobetrieb um. Das war ein wichtiger Fortschritt bei unseren Bemühungen, den Tourismus in diesem empfindlichen Wunderland der Natur zu verändern. Doch mit dem neuen Schiff erfüllt sich für uns ein Traum. Es ist die Realisierung unserer Vision.“

Das neue, von DNV GL klassifizierte Leichtbauschiff wird von zwei Elektromotoren mit 300 kW angetrieben. Das ermöglicht Reisegeschwindigkeiten von 16 Knoten auf der Fjord-Route zwischen Flåm und Gudvangen. Die Entwicklung der Auflade-Infrastruktur, die die geplanten 700 Fahrten pro Jahr ermöglichen soll, ist angelaufen und wird vom örtlichen Versorgungsunternehmen Aurland Energiverk geleitet. Neben den Veränderungen am Antriebssystem wird die „Future of the Fjords“ mit aktualisierten IT-Systemen und einem Restaurant ausgestattet.

Die „Future of the Fjords“ wird rund 17 Mio. US$ kosten, eine erhebliche Steigerung gegenüber der „Vision of the Fjords“, deren Preis sich auf 10,6 Mio. US$ belief. Ein Großteil der zusätzlichen Kosten entsteht durch die Entscheidung für eine vollelektrische Lösung. Die Organisation Enova, die sich für emissionsarme Lösungen einsetzt und vom norwegischen Erdöl- und Energieministerium unterstützt wird, hat 2,1 Mio. US$ zur Umsetzung des Projekts beigesteuert. Die in Norwegen angesiedelte Umweltschutzstiftung Bellona unterstützt das Projekt ebenfalls.

- June 2017

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