Aussteller-Pressemitteilungen


DNV GL startet Forschungsinitiative zum Thema Lithium-Ionen-Batterien

Die Klassifikationsgesellschaft DNV GL hat den Beginn eines gemeinsamen Entwicklungsprojekts (Joint Development Project – JDP) bekanntgegeben, das das Verständnis der Verwendung von Lithium-Ionen-Batterien in der Schifffahrt verbessern soll. Mehr als ein Dutzend Partner aus der gesamten Wertschöpfungskette haben sich der Initiative angeschlossen, darunter Flaggenstaaten, Forschungseinrichtungen, Zulieferer von Batterien und Antrieben, Anbieter von Brandmelde- und Brandlöschsystemen sowie Schiffseigentümer, Betreiber und Werften.

„Die Verwendung von Batterien in Schiffen, sei es als Hybrid- oder vollständig elektrisches System, bietet der Branche die Chance, den Verbrauch und Zuverlässigkeit zu verbessern und die Betriebskosten zu senken“, meinte Geir Dugstad, Leiter Schiffsklassifizierung und technischer Leiter von DNV GL – Maritime. „Damit sich diese Technologie jedoch voll durchsetzt, müssen Kenntnisse und Anforderungen vorhanden sein, um sicherzustellen, dass wir Produkte und eine Sicherheitsregelung anwenden, die die Anliegen aller Interessenvertreter berücksichtigen, und gleichzeitig die Bedingungen schaffen, die für den Erfolg dieser Technologie auf dem Markt notwendig sind.“

Laut DNV GL hoffen die Partner, am Ende des JDP ihr eigenes Verständnis verbessert zu haben, um ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen optimieren zu können, und einen Satz von Parametern erstellt zu haben, der von der Branche aufgegriffen werden kann, um die Entwicklung nicht nur der Batterien, sondern auch der verbundenen Systeme, Verfahren und Genehmigungsprozesse voranzutreiben. Das JDP startet offiziell Ende 2017 und wird 2019 mit Verbreitungsaktivitäten beendet.

Zu den im JDP dargelegten Hauptaufgaben gehören die auf Vorkenntnissen beruhende Entwicklung und Bewertung von Sicherheitsmodellen, die abgestimmte Risikobewertung von Lithium-Ionen-Batterien, ein Prüfprogramm für die Batteriesicherheit, die Neu- und Weiterentwicklung eines Simulations- und Analysetools für die Batteriesicherheit und

Projektmanagement, Verbreitung, Anregungen zu den Anforderungen und Vorschriften.

Zu den Projektpartnern zählen die norwegische Seeschifffahrtsbehörde, die dänische Seeschifffahrtsbehörde, das norwegische Rüstungsforschungsinstitut Forsvarets Forskningsinstitutt – FFI, Corvus Energy, PBES, FIFI4MARINE, Nexceris, Rolls-Royce Marine, ABB, Stena, Scandlines und Damen.

- March 2018

Zurück zu den Nachrichten


Zukünftige Messe: Electric & Hybrid Marine World Expo 2020, Juni 23, 24, 25, 2020, Halle 12, RAI Amsterdam, Niederlande